In Frankreich haben sich die teils gewaltsamen Proteste gegen eine schlechte Ausstattung von Schulen ausgedehnt. 338 Sekundarschulen seien am Dienstag von Blockaden oder Protestaktionen betroffen gewesen, teilte das Kulturministerium in Paris mit. Bei den Protestaktionen habe es 40 Festnahmen und zehn Verletzte gegeben, darunter Schüler und Lehrkräfte.
Die Proteste hatten bereits am vergangenen Freitag an weiterführenden Schulen im Großraum Paris begonnen. Sie richten sich gegen fehlende Mittel, zu wenig Lehrkräfte an den Schulen und heruntergekommene Gebäude.
In Frankreich wird am Dienstag auch im öffentlichen Dienst gestreikt. Hintergrund sind befürchtete Einsparungen im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr, den Premier Lecornu am Donnerstag vorlegen will.
dpa/mh