Im Südwesten des Jemen gehen die schweren Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Huthi-Rebellen weiter. Nach Angaben aus Kreisen der Regierungsarmee versuchten die vom Iran unterstützten Huthi, in der Provinz Lahdsch am Golf von Aden vorzurücken. Bei den Gefechten sollen rund 50 Huthi-Kämpfer und 20 Soldaten der Regierung getötet worden sein. Zudem habe es Dutzende Verletzte gegeben.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden seit Beginn der jüngsten Eskalation im Jemen mehr als 180.000 Menschen vertrieben. Insgesamt leben in dem bitterarmen Land bereits rund 4,8 Millionen Menschen, die durch den jahrelangen Konflikt mindestens einmal ihre Heimat verlassen mussten.
dpa/mh