Wegen des Verdachts auf millionenfachen Betrug mit online verkauften Handys führen Fahnder eine europaweit angelegte Razzia mit rund 160 Durchsuchungen in 19 Ländern durch.
Verbrauchern in der EU entstand schätzungsweise ein Schaden von mindestens 300 Millionen Euro, wie die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) in Luxemburg mitteilte.
Es handelt sich demnach um mindestens eine Million verkaufte Handys. Den Betroffenen seien aus gebrauchten Teilen zusammengesetzte Geräte über das Internet als Neuware verkauft worden. Die Mogel-Handys wurden in Hongkong und den Vereinigten Arabischen aus gebrauchten Bauteilen zusammengebaut. Dann wurden die Geräte neu verpackt in die Niederlande verschickt und von dort zu Lagern in Deutschland. Auf Online-Marktplätzen wurden sie Konsumenten in der gesamten EU verkauft.
dpa/sh