Papst Leo hat Europas Jugend bei einer Rede im französischen Metz dazu aufgefordert, sich durch Krisen und Konflikte nicht entmutigen zu lassen.
Gleichzeitig beklagte der Papst aber auch, dass sich der Umgangston zwischen Staaten weltweit und auch Menschen untereinander verschlechtert habe.
Im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche: "Europa hat in den vergangenen 80 Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass es möglich ist, unterschiedliche Meinungen, Forderungen und Interessen geltend zu machen, indem man sich begegnet, anstatt sich zu bekämpfen."
Für Metz als letzten Halt seiner Frankreich-Reise entschied sich der Papst, weil dort einer der Gründerväter der Europäischen Union zu Hause war: Der französische Politiker Robert Schuman legte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg als Außenminister die Grundlagen für die heutige EU.
dpa/moko