In Frankreich fordert die Staatsanwaltschaft für die ehemalige Ministerin Rachida Dati eine vierjährige Haftstrafe, davon zwei auf Bewährung. Dati steht wegen des Vorwurfs der Korruption vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft spricht sich ebenfalls dafür, dass Dati fünf Jahre lang kein öffentliches Amt ausüben darf.
Ihr wird vorgeworfen, von einem Tochterunternehmen des Zusammenschlusses der Fahrzeugkonzerne Renault und Nissan 900.000 Euro erhalten zu haben. Das Geld sei für Beratungsleistungen ausgezahlt worden, die nicht erbracht worden seien.
Dati war von 2007 bis 2009 französische Justizministerin, später leitete sie bis Februar 2026 das Kulturressort. Von 2009 bis 2019 war die 60-Jährige Abgeordnete im Europäischen Parlament.
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