An der französischen Kanalküste sind drei Migranten beim Versuch gestorben, nach Großbritannien zu gelangen. Das teilte die französische Polizei mit.
Die Opfer befanden sich auf einem völlig überfüllten Boot mit schätzungsweise 105 Personen an Bord, das bei dem Versuch, den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien illegal zu überqueren, kenterte. Den Angaben der französischen Behörden zufolge handelte es sich um ein sogenanntes "Taxi-Boot".
Schlepperbanden nutzen diese Methode verstärkt, um wartende Gruppen direkt im seichten Wasser an der Küste einzusammeln und so den Kontrollen der Sicherheitskräfte an Land zu entgehen. Die Überlebenden wurden nach Calais gebracht, wo sie medizinisch versorgt werden.
vrt/sh