Papst Leo hat bei seinem Frankreich-Besuch Opfer sexueller Gewalt durch katholische Geistliche getroffen. An dem Treffen in Lourdes nahmen sieben Männer und Frauen teil, die von pädophilen Priestern missbraucht worden waren.
Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und dauerte zwei Stunden. Anschließend lobten die Opfer die aufmerksame und einfühlsame Art, mit der der Papst ihnen zugehört habe.
Sie begrüßten zudem, dass der Papst den systemischen Charakter des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Kirche anerkannt habe. Zuvor hatte sich Leo XIV. an die Menschenmenge gewandt und erklärt, die Kirche müsse den Mut haben, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.
In Frankreich wurden laut einem offiziellen Bericht zwischen 1950 und 2020 rund 330.000 Minderjährige Opfer sexueller Gewalt innerhalb der katholischen Kirche.
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