Bei einer Explosion im Nordwesten Pakistans sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet worden. Mehr als 30 Menschen seien verletzt worden, wie ein örtlicher Polizeibeamter mitteilte.
Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen Selbstmordanschlag, der sich gegen einen Polizeikontrollposten richtete. Wer genau den Anschlag verübt hat, ist noch unklar. Die Zahl der Todesopfer könnte nach Polizeiangaben noch steigen. Der Vorfall ereignete sich im Grenzgebiet zu Afghanistan.
Die Sicherheitslage in Pakistan hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend verschlechtert. Am 18. September waren bei einem Terroranschlag in der pakistanischen Stadt Kohat mindestens 22 Menschen getötet worden, darunter mehrere Angreifer. Zu dem Anschlag hatte sich eine islamistische Terrorgruppe bekannt, die Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida haben soll.
dpa/RoP