US-Präsident Trump hat seinen Iran-Krieg vor der UN-Vollversammlung verteidigt. Der Iran sei "der Tyrann des Nahen Ostens" gewesen, sei das nun aber nicht mehr, sagte Trump zum Auftakt der Generaldebatte in New York. Er werde niemals zulassen, dass Teheran eine Atomwaffe besitze. Vertreter des Irans verfolgten seine Äußerungen regungslos.
Ende Februar hatten die USA und Israel den Krieg gegen den Iran gemeinsam begonnen. Später wurde der Streit um das umstrittene iranische Atomprogramm allerdings zunehmend von einem anderen Problem überlagert, das vor den amerikanisch-israelischen Angriffen noch nicht bestand: die Kontrolle über die Straße von Hormus. Der Iran brachte den Schiffsverkehr in der für den Ölhandel zentralen Meerenge schon kurz nach Kriegsbeginn mit Drohungen und Angriffen faktisch zum Erliegen. In der Folge schossen die Öl- und Benzinpreise weltweit in die Höhe.
Trump unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit Dänemark und Grönland
Im Streit um Grönland haben die USA, Dänemark und die Arktisinsel ein Abkommen geschlossen. US-Präsident Trump, die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen und der grönländische Regierungschef Nielsen unterzeichneten am Rande der UN-Vollversammlung in New York eine Vereinbarung, in der es um Sicherheitsinteressen geht.
dpa/mh