Angesichts der hohen Energiepreise wirbt Frankreichs Staatschef Macron dafür, europäische Vorgaben für Kraftstoffe befristet zu lockern. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen schreibt Macron, kurzfristig könnten so die Import- und Produktionskapazitäten besser genutzt und das Angebot auf dem Binnenmarkt vergrößert werden.
Konkret schlägt Macron vor, Regelungen zur Kraftstoff-Qualität vorübergehend zu lockern. Das könnte sich etwa auf die Dichte und die Entschwefelung beziehen. Je nach Raffinerie könnten so potenziell 5 bis 20 Prozent mehr Treibstoff hergestellt werden. Außerdem bringt Macron ins Spiel, eine höhere Beimischung von Biodiesel zu erlauben.
dpa/mh