Die zunehmende Gewalt im Jemen könnte die Zahl der Binnenflüchtlinge in dem Bürgerkriegsland laut UN-Schätzungen stark in die Höhe treiben.
Seit Anfang September sind bereits mehr als 130.000 Menschen innerhalb des Landes vor den schweren Gefechten geflohen, wie Vertreter des Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Genf mitteilten. In den nächsten drei Monaten könnte die Zahl 230.000 übersteigen, hieß es.
Hintergrund ist der Vormarsch der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz in den vergangenen Wochen in den Süden des Landes. Schon vor den jüngsten Kämpfen steckte der Jemen in einer der schwersten humanitären Krisen weltweit.
dpa/mh