Im Zuge ihrer Kampagne gegen Regierungskritiker hat die iranische Justiz Vermögen und Eigentum von fast 400 Menschen beschlagnahmt. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Teheran.
Die Justiz begründete den Schritt damit, gegen angebliche Staatsfeinde vorzugehen. So sollen die Betroffenen mit dem Feind und "konterrevolutionären Kräften" kooperiert haben. In welchem Zeitraum die Staatsanwaltschaft gegen die Kritiker vorgegangen ist, war zunächst nicht bekannt.
Zuvor sollen Regierungsgegnern bereits 143 Immobilien entzogen worden sein. Zu den Identitäten gab es keine genauen Angaben. In dem Bericht bei Tasnim hieß es jedoch, auch Medienschaffende seien betroffen gewesen, die für Exil-Portale arbeiteten.
dpa/est