Auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Unfall an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der mutmaßliche Betriebsunfall ereignete sich am Montagabend.
Zu den genauen Umständen wurde noch nichts mitgeteilt. Die Polizei erklärte aber, Fahrgäste seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Zu dem Vorfall war es nach Polizeiangaben an einem Free-Fall-Turm gekommen, wo Fahrgäste aus großer Höhe mit einer Gondel rasant in die Tiefe rauschen.
Auf dem Oktoberfest markierte der Unfall bereits den zweiten Vorfall mit einem Fahrgeschäft in diesem Jahr. In einem stehengebliebenen Drehkarussell hatten Fahrgäste am Samstagabend etwa zwei Minuten lang kopfüber ausharren müssen, bevor sie aus ihren Sitzen geholt werden konnten. Grund der Panne war wohl ein defekter Sensor. Der TÜV prüfte das Karussell erneut, bevor es noch am Abend wieder freigegeben wurde.
Das 191. Oktoberfest läuft seit Samstagmorgen und dauert bis zum 4. Oktober. Jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher auf das Volksfest, das als größtes der Welt gilt. Etwa 600 Polizeibeamte und Hunderte Ordner sind rund um das Fest im Einsatz.
dpa/est