UN-Generalsekretär Guterres glaubt, dass der Rechtspopulismus so stark ist, weil die etablierten Parteien Probleme nicht lösten. Die traditionellen demokratischen Kräfte hätten Mühe, sich auf die neue Zeit einzustellen und die Menschen zu erreichen, wenn es um deren Sorgen gehe.
Das sagte Guterres dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Sorgen der Menschen hätten sich zuletzt "dramatisch verändert" und sie würden es "weitgehend satthaben, dass das System einfach so weitermacht wie bisher", erklärte der Generalsekretär. Dadurch sei eine gewisse Leerstelle entstanden, in die die extreme Rechte vorstoße.
dpa/okr