Der dänische Außenminister Rasmussen hofft nach dem verkündeten Durchbruch im Streit um Grönland auf mehr Stabilität. Eine langanhaltende Unsicherheit werde hoffentlich bald durch ein verbindliches Abkommen beendet, teilte Rasmussen in den sozialen Medien mit. Ihm zufolge soll das Abkommen die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik stärken und damit auch die gemeinsame Sicherheit in der Nato und in Europa - unter Wahrung der "roten Linien" des Königreichs Dänemark.
Die USA, Dänemark und Grönland hatten Freitagabend überraschend einen Durchbruch im Streit um die Arktisinsel verkündet. Das Abkommen soll voraussichtlich in der kommenden Woche unterzeichnet werden. Laut US-Präsident Trump sichern sich die USA mit dem Abkommen weitreichende Befugnisse und Kontrolle über Grönland. Die dänische und grönländische Seite äußerten sich deutlich zurückhaltender.
vrt/sh