Die schwedischen Sozialdemokraten haben die Parlamentswahl knapp gewonnen, ihre Chefin Magdalena Andersson erklärte sich nun bereit zur Regierungsbildung. Der Parlamentspräsident empfängt am Freitag die Chefs der wichtigsten Parteien, um anschließend jemanden mit der Regierungsbildung zu beauftragen.
Nach ihrem Gespräch sagte die 59-Jährige, sie habe ihre Bereitschaft zur Initiative bekundet. Ihre größte Herausforderung: Zentristen und die radikale Linke in einem Bündnis zu vereinen. Das rechte Lager um den scheidenden Ministerpräsidenten Ulf Kristersson, das die Wahl nur knapp verlor, wartet derweil ab.
Kristersson hatte am Donnerstag seinen Rücktritt eingereicht, führt die Regierung aber geschäftsführend weiter. Das Parlament tritt am 28. September zusammen, ein neuer Regierungschef kann frühestens am Tag danach ernannt werden.
belga/vk