Das Auktionshaus Sotheby's versteigert im Oktober in Paris zwei bisher nie öffentlich gezeigte Gemälde von Claude Monet. Sie stammen aus der Sammlung der Familie Schlumberger.
Das Gemälde "Iris" hat Monet gegen Ende seines Lebens gemalt. Es wird auf 22 bis 30 Millionen Euro geschätzt. Laut Sotheby's ist das die höchste Schätzung für ein in Frankreich versteigertes Gemälde. "Iris" hatte nie das Pariser Stadtpalais der Familie Schlumberger verlassen.
Die gesamte Sammlung umfasst 28 Werke und soll über 40 Millionen Euro einbringen. Neben "Iris" gehört auch das Gemälde "Saule pleureur" ("Trauerweide") dazu, geschätzt auf neun bis zwölf Millionen Euro. In diesem Jahr ist der 100. Todestag Monets (5. Dezember 1926). Auch das Auktionshaus Christie's versteigert im Oktober Werke von Monet.
belga/vk