Die USA haben laut einem UN-Bericht im Februar Kriegsverbrechen im Iran begangen. Das geht aus einem Bericht der Internationalen Untersuchungskommission zum Iran hervor, der Donnerstag in Genf vorgestellt wurde.
Demnach griffen die USA eine Schule in Minab an. Laut dem Bericht kamen dabei rund 120 Schüler ums Leben. Die Schule sei klar als solche erkennbar gewesen. Bei einem weiteren Angriff mit Präzisionsraketen starben den Angaben zufolge mehr als zwanzig Menschen. Beide Angriffe hätten nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen unterschieden.
Die Kommission wirft auch dem Iran Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, etwa Hinrichtungen und systematische Folter. Zwischen März und August seien fast dreißig Menschen im Zusammenhang mit Protesten hingerichtet worden.
belga/vk