Das EU-Parlament hat grünes Licht für eine neue Bearbeitungsgebühr auf Online-Pakete gegeben. Sie soll ab November für Waren aus Nicht-EU-Ländern gelten.
Zahlen müssen die Online-Handelsplattformen, nicht die Verbraucher. Wie hoch die Gebühr ausfällt, legt die EU-Kommission noch fest.
Betroffen wären Plattformen wie Shein, Temu, AliExpress oder Amazon. Die Abgabe soll die Kosten für Zollkontrollen bei Kleinsendungen decken. Allein 2025 bearbeitete der europäische Zoll Milliarden solcher Pakete, von denen die meisten aus China kamen.
Die Gebühr ist Teil einer größeren Zollreform. Dazu gehört auch eine neue EU-Zollbehörde, die kommendes Jahr in Lille startet.
Bereits seit Juli fällt eine Zollpauschale auf Billigimporte von drei Euro pro Warengruppe an.
dpa/vk