In der Straße von Hormus zeigen aktuelle Satellitenbilder mittlerweile fünf größere Ölteppiche. Das berichtet die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Die Verschmutzung habe unter anderem die iranische Küste in der Nähe von Schutzgebieten um die Insel Gheshm erreicht, hieß es in einer Mitteilung. An der Insel liegen unter anderem große Mangrovenwälder.
Auch an der omanischen Südseite der Straße von Hormus sei einer der Ölteppiche sichtbar. Die zerklüftete Küste dort gilt als wichtiges Vogelrastgebiet. Weitere Ölteppiche in der Region könnten von einem Tanker stammen, der von den USA angegriffen worden war. Auch der Iran hat mehrfach Schiffe in der Region attackiert. Die Verschmutzungen mit konkreten Schiffsangriffen in der Region zu verbinden, ist häufig auch aufgrund eingeschränkter Transponderdaten schwer.
dpa/est