Mehrere europäische Regierungschefs haben beim Arktis-Gipfel im finnischen Rovaniemi vor Russland gewarnt. Finnlands Regierungschef Orpo verwies auf den Zuganschlag nahe der polnischen Grenze. Das zeige, Russland werde von Tag zu Tag aggressiver.
Russland sei eine permanente Bedrohung für ganz Europa. Nach einem Kriegsende werde Moskau seine Truppen an europäische Grenzen verlegen. Deshalb müsse man die Ukraine entschiedener unterstützen als bisher. Zudem brauche es mehr politische Maßnahmen und Sanktionen gegen Moskau.
Litauens Präsident Nauseda warnte vor einer Beschränkung der Bedrohung auf einzelne Regionen. Hybride Angriffe, vermutlich aus Russland, träfen auch andere Länder. Sie richteten sich gegen Rechtsstaatlichkeit und Lebensstil in Europa. Lettlands Regierungschef Kulbergs warnte, Russland nutze die Berechenbarkeit der Nato-Partner aus. Europa müsse klüger vorgehen und sich enger koordinieren.
belga/vk