Der Kreml hat den russischen Angriff auf einen Zug nahe der polnischen Grenze verteidigt. Kremlsprecher Peskow sagte, es handle sich um ukrainisches Gebiet. Die russischen Streitkräfte würden dort weiter ihre Einsätze fortführen.
Eine Drohne hatte am Sonntag die Lokomotive eines Zuges zwischen Kiew und Warschau getroffen, zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Verletzte gab es keine. Kurz zuvor hatten sich unter anderem der frühere britische Premier Johnson und Ex-CIA-Chef Petraeus im betroffenen Bahnhof aufgehalten. Eine weitere Drohne traf eine Tankstelle nahe einem Grenzübergang.
Polens Regierungschef Tusk warnte vor einer möglichen Eskalation bis auf polnisches Gebiet. EU-Außenbeauftragte Kallas sagte, der Angriff solle die Verbündeten der Ukraine einschüchtern.
belga/vk