Das Zugunglück mit mehr als 40 Verletzten im Nordwesten Frankreichs ist nach Ansicht der Ermittler kein Anschlag gewesen. Die Staatsanwaltschaft in Rouen sieht bisher keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat. Zuvor hatten einige Politiker von einem Anschlag gesprochen. Weitere Befragungen sollen nun klären, wie ein Schienenteil auf die Strecke gelangen konnte.
Der Regionalzug war am Freitagabend zwischen Rouen und Caen mit dem Gegenstand kollidiert. Fünf Waggons sprangen aus den Schienen, einer kippte um. An Bord befanden sich rund 180 Passagiere.
Die meisten der 44 Verletzten konnten das Krankenhaus bereits am Samstag wieder verlassen. Eine schwerverletzte 18-Jährige ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Mehr als 130 Feuerwehrleute und 50 Polizisten waren im Einsatz.
dpa/vk