US-Präsident Trump hat sich für eine Wiedervereinigung von Irland und Nordirland ausgesprochen. Das sagte er nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Martin am Samstag in Dublin.
Eine Wiedervereinigung werde ohnehin irgendwann passieren, dann könne es auch gleich jetzt geschehen. Allerdings habe auch das Vereinigte Königreich dabei ein Wort mitzureden, meinte Trump.
Die Aussage sorgte in Irland und Großbritannien für Aufregung.
Die irische Grenze war 1921 gezogen worden. Nordirland blieb damals beim Vereinigten Königreich, während Irland unabhängig wurde. Die Frage nach einer Wiedervereinigung führte zu einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg und spaltet die Gesellschaft bis heute.
Zentraler Anlass der Trump-Reise ist dings ein Golf-Turnier, das auf Trumps Resort an der Westküste Irlands stattfindet. Sonntag will Trumpdort das Finale der Irish Open verfolgen.
dpa/jp/vk