Nach der Flutkatastrophe in Nepal ist die Zahl der Vermissten weiter gestiegen. Der Katastrophenschutzbehörde zufolge werden rund 5.300 Menschen vermisst.
Rund 1.350 Menschen kamen bislang ums Leben. Auf tibetischem Gebiet meldeten chinesische Staatsmedien bislang 43 Tote und über 500 Vermisste.
Die Behörde erklärte, die Rettungsarbeiten würden fortgesetzt. Zehntausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Viele Dörfer bleiben schwer erreichbar. Rettungskräfte suchen auch weiter nach Verschütteten in Stollen von Staudämmen. Dort könnten noch etliche Arbeiter eingeschlossen sein.
Am Wochenende wurden drei Arbeiter lebend geborgen. Ein abstürzender Gletscher hatte die Flut Ende August ausgelöst. Die Wassermassen rissen Straßen, Brücken und Häuser mit sich.
belga/vk