Hitzewellen und Waldbrände erschweren nach einem Bericht der Weltwetterorganisation (WMO) den Kampf um saubere Luft - auch in Europa.
Steigende Temperaturen begünstigten nicht nur extreme Brände, deren toxischer Rauch besonders belastende Feinpartikel enthält, heißt es darin. Sie förderten auch die Bildung von bodennahem Ozon - einem Reizgas, das Atemwege, Landwirtschaft und Ökosysteme schädigt. Die WMO hat ihren jährlichen Bericht zu Klima und Luftqualität am Montag zum internationalen Tag der sauberen Luft vorgelegt.
Zwar hätten strengere Regeln in Europa und Nordamerika Emissionen aus Industrie und Verkehr in den vergangenen Jahren gesenkt. Gleichzeitig nehme jedoch die Belastung durch Feinstaub (PM2,5) zu, der bei Bränden entsteht.
dpa/sh