Spaniens Regierungschef Sánchez hat sein Krisenmanagement in Ceuta verteidigt. Ende Juli waren fast 80.000 Migranten illegal in die spanische Enklave in Nordafrika gelangt. Dabei starben nach Angaben der Behörden 141 Menschen.
Sánchez sagte am Donnerstag im spanischen Parlament, es gebe keinen Beweis für eine marokkanische Steuerung. Vor dem 30. Juli habe es keine Zwischenfälle gegeben. An jenem Tag hatte die marokkanische Gendarmerie zehn Stunden lang Grenzübertritte zugelassen. Danach regulierte sie den Zustrom wieder strenger.
Diese Woche hatte ein geleakter Polizeibericht Fragen aufgeworfen. Er wirft den marokkanischen Kräften zu große Nachsicht vor.
belga/vk