In Spanien sind am Mittwochabend landesweit Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um ihre Solidarität mit der spanischen Exklave Ceuta in Nordmarokko zu bekunden. Sie kritisierten den Umgang der Regierung mit der humanitären Krise in der Stadt.
Die Proteste richteten sich auch gegen die Migrationspolitik der Regierung. Teilnehmer warfen Premier Sánchez vor, die Exklave Ceuta nicht ausreichend vor Migranten zu schützen. Ende Juli hatten mehr als 70.000 Menschen aus Marokko die Stadt Ceuta gestürmt.
Derzeit halten sich dort noch immer rund 5.000 Migranten auf. Spanien darf sie aus rechtlichen Gründen nicht kollektiv abschieben, sondern muss jeden Asylantrag einzeln bearbeiten.
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