Ein Kohlekraftwerk im deutschen Bundesland Brandenburg ist Ziel eines versuchten Anschlags geworden. An einem Umpannwerk wurden Sprengvorrichtungen entdeckt. Spezialisten sind vor Ort, auch um Spuren zu sichern.
Eine Polizeisprecherin sagte, es gebe keine Auswirkungen für die Bevölkerung. Mutmaßliches Ziel der Täter war vermutlich großflächiger Stromausfall in der Region.
Im Januar hatten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen nahe einem Kraftwerk im Südwesten von Berlin angezündet und kurzgeschlossen. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Geschäfte und Firmen waren tagelang ohne Strom. Auch Krankenhäuser und Pflegeheime waren betroffen.
dpa/est