Die Passagiere der vor der Küste Zyperns gekenterten Fähre haben schwere Anschuldigungen gegen die Besatzung des später gesunkenen Katamarans erhoben.
So soll der Kapitän von Bord geflüchtet sein, außerdem berichteten einige der rund 260 Passagiere von verschlossenen Türen und Fluchtwegen, behauptet der türkisch-zyprische Verkehrsminister Erhan Arikli.
Alle Vorwürfe würden intensiv geprüft, versprach er. Die Fähre war am Sonntag kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia im Norden der Insel gekentert.
Mindestens 8 Menschen starben, 18 weitere werden noch vermisst.
dpa/sh