Im Katastrophengebiet zwischen Nepal und Tibet geht die Suche nach Toten und Vermissten weiter. Neuen Angaben zufolge wurden auf beiden Seiten inzwischen über 800 Leichen geborgen.
Insgesamt 3.000 Menschen gelten als vermisst. Darunter sind fast eintausend Arbeiter, die in einem Tunnel eines Wasserkraftwerks eingeschlossen sein sollen. Die nepalesische Regierung geht davon aus, dass sie noch leben. Spezialteams aus China und Indien sind zu ihrer Rettung im Einsatz.
Auch zu fast 600 Ausländern in der Region gibt es nach wie vor keinen Kontakt - unter ihnen sind auch drei Belgier. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten werden durch anhaltenden Regen und steigende Wasserpegel behindert.
dpa/vrt/dlf/jp