Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe im Himalaya ist in Nepal auf über 500 gestiegen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes kamen 538 Menschen ums Leben. 977 Menschen werden noch vermisst, darunter 517 Ausländer. Fünf weitere Tote wurden in China geborgen.
Im Katastrophengebiet zwischen Nepal und China hat eine Warnung vor einer möglichen neuen Flut für Unruhe gesorgt. Das Sicherheitspersonal, Rettungskräfte und die Bevölkerung in der betroffenen Gegend seien gebeten worden, sich unverzüglich an einen sicheren Ort zu begeben, hieß es.
Das Internationale Rote Kreuz schätzt, dass mindestens 93.000 Menschen von der Katastrophe betroffen sind. Darunter seien nicht nur Verletzte, sondern etwa auch die ehemaligen Bewohner der Tausenden zerstörten Häuser, sagte der IFRK-Vertreter in Nepal, David Fisher.
Mehr als 40 Brücken und 40 Kilometer Straße sind nach Angaben des zuständigen Nothilfebüros der Vereinten Nationen zerstört oder schwer beschädigt.
alle/jp/dpa/moko