Mehr als zehn Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den Alpen beginnt am Freitag in Deutschland ein neuer Prozess um zusätzliches Schmerzensgeld. Hinterbliebene fordern bis zu 110.000 Euro vom Staat.
Im März 2015 war eine Germanwings-Maschine auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen abgestürzt. 150 Menschen kamen ums Leben. Ermittlungen ergaben, dass der damalige Copilot das Flugzeug absichtlich gegen einen Berg gesteuert hatte. Nach Überzeugung der Kläger ist die Flugtauglichkeit des Copiloten damals nicht ausreichend überwacht worden.
dpa/jp