Das erste Mal in 35 Jahren sind in dem US-Bundesstaat Pennsylvania zwei Menschen an Masern gestorben. Das teilte die Gesundheitsbehörde des Bundesstaats mit.
Beide Todesopfer waren demnach ungeimpft. Die Gesundheitsministerin von Pennsylvania kündigte an, dafür zu sorgen, dass Menschen verstehen, dass der MMR-Impfstoff sicher sei und den besten Schutz gegen Masern biete.
Der Impfstoff "bietet einen lebenslangen Schutz von 97 Prozent", hieß es auf der Webseite des Gesundheitsministeriums. Ohne angemessenen Schutz oder unterstützende Behandlung können Masern tödlich verlaufen.
Insgesamt zeigen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC einen Trend zum Rückgang der Impfquote über die Jahre. Der wird begleitet von einer Masern-Epidemie in dem Land. Die USA haben in diesem Jahr so viele Masern-Fälle wie seit 35 Jahren nicht mehr registriert.
dpa/sh