Gut zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen hat der Oberste Gerichtshof eine vorläufige Blockade der Pläne von Präsident Trump zur Verschärfung der Regeln für die Briefwahl aufgehoben.
Eine endgültige Entscheidung in der Sache steht aber noch aus. Die Regierung kann ihre Pläne damit zumindest vorläufig weiter verfolgen. Unklar ist, was das genau für die bevorstehenden Zwischenwahlen bedeutet.
Während Trump die geplanten Änderungen damit begründet, angeblichen Wahlbetrug verhindern zu wollen, vermuten Kritiker als Motiv eher eine gezielte Benachteiligung demokratischer Wähler. Diese stimmen meist etwas häufiger per Post ab als Republikaner.
dpa/sh