Im Süden Perus hat das Militär mehr als 300 Menschen mit Hubschraubern aus einem Gebiet evakuiert, das seit rund einer Woche von der Außenwelt abgeschnitten ist.
Heftige Regenfälle hatten dort einen Erdrutsch ausgelöst und eine wichtige Zufahrtsstraße blockiert. Autos, Busse und Lastwagen stecken auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern fest. Soldaten räumen die Straße mit schwerem Gerät frei. Präsidentin Fujimori erklärte, die Betroffenen würden mit Wasser und Lebensmitteln versorgt. Über die Luftbrücke würden zunächst besonders gefährdete Menschen evakuiert.
In Cusco hat die Regierung vorsorglich auch den Wanderweg zur Touristenattraktion Machu Picchu gesperrt.
belga/okr