Der befürchtete neue Ansturm von Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta ist ausgeblieben. Trotz Aufrufen in sozialen Netzwerken, erneut wie Ende Juli in großer Zahl die Grenze zu überwinden, blieb die Lage am Wochenende ruhig.
Spanien und insbesondere Marokko hatten ihre Sicherheitsvorkehrungen zuvor deutlich verstärkt. Nach Angaben marokkanischer Sicherheitskreise wurden in der Grenzstadt Fnideq 294 Menschen festgenommen. Unter ihnen waren 248 Migranten aus Ländern südlich der Sahara und 46 Marokkaner.
Weitere 61 Menschen sollen festgenommen worden sein, weil sie in sozialen Netzwerken zu irregulärer Migration aufgerufen oder diese unterstützt haben sollen.
dpa/mh