Ein Waldbrand im Südwesten Frankreichs hat sich weiter ausgebreitet. Im Département Landes sind inzwischen rund 1.100 Hektar betroffen. Das Feuer war am Donnerstag ausgebrochen. Nach Behördenangaben entstand bisher kaum Sachschaden. Lediglich einige Maschinen wurden zerstört.
In der Nacht schwächte sich der Brand wegen kühlerer Temperaturen ab. Auch die höhere Luftfeuchtigkeit half den Einsatzkräften. Am Nachmittag werden allerdings wieder Temperaturen bis 36 Grad erwartet. Die Behörden betrachten die kommenden Stunden deshalb als entscheidend.
Ende Juli hatten bereits schwere Waldbrände in der Nähe von Bordeaux gewütet. Damals verbrannten rund 42.000 Hektar Land. Mehr als 200.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr brachte die Brände nach zehn Tagen unter Kontrolle.
belga/vk