In Kolumbien läuft nach dem schweren Erdbeben den Rettungskräften die Zeit davon. Die ersten 72 Stunden gelten als besonders wichtig für Verschüttete. Danach sinken ihre Überlebenschancen deutlich.
Das Beben hatte am Montag den Westen Kolumbiens erschüttert. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden beschädigt. Nach offiziellen Angaben starben mindestens 265 Menschen, rund 3.500 wurden verletzt. Fast 500 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Eine inoffizielle Datenbank nennt allerdings deutlich mehr Suchmeldungen.
Internationale Teams aus den USA, Israel, Ecuador und El Salvador unterstützen die Einsatzkräfte. Die Regierung kündigte den wirtschaftlichen Notstand an.
dpa/vk