Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist eine Frau lebend gerettet worden. Sie hatte fast 30 Stunden unter den Trümmern eines Gebäudes gelegen.
Die Rettungsaktion dauerte nach Angaben der Feuerwehr rund 16 Stunden. Die Einsatzkräfte mussten sich mehrere Meter tief vorarbeiten. Die Frau sei ihrem Zustand entsprechend wohlauf, hieß es.
Unter den Trümmern werden weiterhin Dutzende Menschen vermutet. Die Rettungsarbeiten im gesamten Katastrophengebiet gehen deshalb weiter. Die Zahl der Todesopfer ist noch unklar. Behörden und Medien nennen unterschiedliche Zahlen, teils mehr als 200 Tote.
Das Beben hatte am Montag eine Stärke von 7,4. Das Epizentrum lag im Westen Kolumbiens.
belga/vk