Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien melden die Behörden mehr als 130 Todesopfer. 600 Menschen wurden verletzt. Über 2.000 Bewohner werden vermisst. Einwohner und Rettungskräfte suchen in den Trümmern weiter nach Überlebenden. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen, um mehr Hilfskräfte mobilisieren zu können.
Offiziellen Angaben zufolge sind mehr als 60 Gebäude eingestürzt, mehr als 1.500 Wohnhäuser wurden beschädigt. Auch Krankenhäuser und Schulen sind betroffen. Vielerorts ist die Stromversorgung ausgefallen.
Mehrere Länder haben schon Hilfe angeboten, darunter Mexiko, Brasilien und die USA. Die EU setzt das Satellitensystem Copernicus ein, um die Rettungsmaßnahmen vor Ort zu unterstützen.
dpa/vrt/jp