Der Iran will offenbar künftig Gebühren von Handelsschiffen verlangen, die die Straße von Hormus passieren. Das teilte das Außenministerium in Teheran mit. Der Iran arbeite gemeinsam mit dem Oman an "Mechanismen" zur Überwachung der Sicherheit, zum Umweltschutz und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See, erklärte ein Sprecher. Für diese maritimen Dienstleistungen sollen Schiffe entsprechende Gebühren zahlen.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öl- und Gastransport. Der Streit über die Durchfahrtsrechte gilt als ein wesentlicher Auslöser der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Vor dem Ende Februar begonnenen Krieg war die Schifffahrt durch die Meerenge weitgehend ungestört. Der Iran verlangte damals keine Gebühren.
dpa/jp