Die extreme Trockenheit setzt Rumäniens Atomkraftwerk Cernavoda weiter unter Druck. Mit Sprengungen im Flussbett der Donau soll die Wasserversorgung gesichert werden. Dafür wurden eine Felsformation gesprengt und vier Plattformen versenkt, um mehr Wasser zum Kraftwerk zu leiten, das als Kühlwasser benötigt wird.
Der Wasserstand stieg dadurch um vier Zentimeter. Der verbliebene Reaktor kann damit voraussichtlich noch mindestens neun Tage laufen. Zwei weitere Reaktoren sind bereits abgeschaltet. Die beiden größten Autofabriken des Landes haben ihre Produktion bis Ende des Monats eingestellt.
Auch Ungarns einziges Atomkraftwerk steht wegen der Trockenheit momentan still.
bloomberg/belga/fk