Im Jemen sind bei neuen Angriffen der Huthi-Rebellen mindestens elf Menschen getötet worden. Nach Angaben medizinischer Quellen starben in der Hafenstadt Mokha drei Zivilisten und acht Angehörige der Regierungstruppen. 32 Menschen wurden verletzt.
Die vom Iran unterstützten Huthi bekannten sich zu Drohnen- und Raketenangriffen auf Truppen und Material der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung.
Außerdem meldeten die Rebellen einen Drohnenangriff auf eine Raffinerie der staatlichen Ölgesellschaft Saudi-Arabiens Aramco am Roten Meer. Saudi-Arabiens Energieministerium bestätigte einen Brand, der gelöscht worden sei. Verletzte gab es demnach nicht.
Der Angriff auf die Raffinerie sei eine Reaktion auf die saudischen Angriffe im Nordwesten des Jemen gewesen, so ein Sprecher der Huthi.
Die Feindseligkeiten im Konflikt zwischen den Huthis und den Saudis sind im vergangenen Monat wieder aufgeflammt. Ende Juli hatten die Huthis eine Blockade gegen die saudische Flotte im Roten Meer angekündigt und damit den vor vier Jahren ausgehandelten Waffenstillstand beendet.
afp/belga/fk