Der Druck auf FIFA-Präsident Infantino wächst weiter. Die britische Zeitung "The Daily Telegraph" hat neue Vorwürfe gegen den Schweizer erhoben.
Nach Recherchen des Blattes soll Infantino vor 15 Jahren, als er noch Generalsekretär UEFA war, eine Affäre mit einer engen Mitarbeiterin gehabt haben. Um die Beziehung geheim zu halten, soll er dafür gesorgt haben, dass die Frau mit einer Abfindung in sechsstelliger Höhe aus dem Dienst ausschied.
Die UEFA bestätigt, dass damals Geld an die Mitarbeiterin geflossen ist. Es habe sich allerdings um die Finanzierung eines Masterstudiums an einer Business School gehandelt, teilt der Verband mit. Die FIFA weist die Vorwürfe gegen Infantino als "völlig unwahr" und "verleumderisch" zurück.
Für Infantino kommen die Anschuldigungen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Seine Position als FIFA-Präsident steht bereits wegen seines umstrittenen Plans unter Druck, die kommerziellen Rechte an der Weltmeisterschaft zu verkaufen.
vrt/dpa/jp