Bei einem erneuten Waldbrand im Süden Frankreichs sind bereits rund 100 Hektar Fläche verbrannt. Das Feuer brach nach einem Verkehrsunfall im Gebiet der Corbières nahe Narbonne aus.
Betroffen ist die Gemeinde Montséret im Département Aude. Die Feuerwehr reagierte schnell und setzte 240 Einsatzkräfte, 60 Fahrzeuge sowie zehn Löschflugzeuge ein.
Wegen ungünstiger Wetterbedingungen breiteten sich die Flammen rasch in Richtung der Nachbargemeinde Saint-André-de-Roquelongue aus. Dort wurden die Bewohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Mehrere Straßen in der Region wurden gesperrt.
In den Corbières war zuletzt im vergangenen Jahr ein Großbrand ausgebrochen. Rund 11.000 Hektar Vegetation wurden zerstört.
belga/dop