Bei dem Andrang auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta sind nach jüngsten Angaben 100 Menschen ums Leben gekommen. Das hat Ceutas Präsident Vivas während einer Sitzung des Europäischen Parlaments in Brüssel bekannt gegeben. Zuvor war von bis zu 75 Toten die Rede.
EU-Migrationskommissar Brunner verwies in der Parlamentsdebatte auf die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten bei der Migration und der Grenzsicherung.
Zehntausende Menschen waren überwiegend schwimmend von Marokko nach Ceuta gelangt. Die Massenankunft hatte europaweit eine neue Debatte über die Migrationspolitik ausgelöst.
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