Marokko macht Falschinformationen im Internet für den massenhaften Andrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta verantwortlich. Der Ansturm sei nicht organisiert gewesen, sondern spontan zustande gekommen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.
Außerdem sei ein spanisches Gerichtsurteil falsch interpretiert worden. Menschenschmuggler hätten die Falschinformationen in sozialen Medien verbreitet.
Zehntausende Menschen waren binnen weniger Stunden von Marokko nach Ceuta gelangt. Mindestens 72 Menschen kamen ums Leben, vor allem durch Ertrinken. Am Dienstag wird die Lage in Ceuta auf einer Sitzung der EU-Innenminister besprochen.
dpa/vrt/jp