Den vierten Tag in Folge kämpft die griechische Feuerwehr gegen mehrere große Wald- und Buschbrände westlich der griechischen Hauptstadt Athen. Sie konzentriert sich dabei auf zwei Fronten.
Die eine Front liegt im Gebiet der Ortschaft Agios Nektario im Kithairon-Gebirge, die andere nordwestlich der Stadt Megara, wo der Wind immer wieder Glutnester zu Bränden anheizt. Medienberichten zufolge geht die Zahl der zerstörten Häuser in die Hunderte.
Insgesamt sollen in der Region rund 10.000 Hektar Fläche verbrannt sein. Zudem verendeten unzählige Nutz- und Wildtiere.
Schwere Brände wüten auch auf der Halbinsel Peloponnes. Bei einem Löscheinsatz waren am Sonntag der Pilot und der Copilot eines Löschhubschraubers ums Leben gekommen. Sie waren im Einsatz mit einem zweiten Helikopter zusammengestoßen und abgestürzt.
dpa/jp/est