Wegen eines Großbrandes in einem Chemielager im französischen Département Moselle sind rund 30.000 Menschen aufgerufen worden, in ihren Häusern zu bleiben. Betroffen sind die Gemeinden Amnéville, Gandrange, Vitry-sur-Orne, Clouange und Rombas.
Das Feuer ist in einem 500 Quadratmeter großen Lager in einem Industriegebiet ausgebrochen. Der Betrieb ist als sogenannter Seveso-Betrieb der unteren Gefahrenstufe eingestuft. Wegen der gelagerten Chemikalien ordneten die Behörden vorsorglich an, Fenster und Türen geschlossen zu halten und möglichst drinnen zu bleiben. Rund 100 Feuerwehrleute mit etwa 50 Einsatzfahrzeugen sind vor Ort im Einsatz.
belga/mh